Lagerkosten Rechner
Kostenlos · ohne Anmeldung · DSGVO-konform

Lagerkosten & Lagerumschlag in einem Tool berechnen

Lagerumschlagshäufigkeit, durchschnittliche Lagerdauer und Lagerkostensatz — live, mit allen Kostenblöcken inklusive Kapitalbindung und automatischer Optimierungs-Empfehlung.

KPIs
LUH · Tage · %
Berechnung
live im Browser
Kosten
0 €
Lagerumschlag

Materialeinsatz oder Umsatz zu Einkaufspreisen pro Geschäftsjahr.

Bewertet zu Einkaufspreisen. Faustregel: (Anfangs- + Endbestand) / 2.

Lagerkosten pro Jahr

Vollkosten der Lagermitarbeiter.

Verluste durch Beschädigung, Diebstahl, Überalterung.

%

Kalkulationszinssatz für gebundenes Kapital, typisch 4 – 8 %.

Lagerumschlagshäufigkeit

8,0× pro Jahr

Wareneinsatz / Ø Lagerbestand

Durchschnittliche Lagerdauer

46Tage

365 / Lagerumschlagshäufigkeit

Solider Umschlag — typisch für Industrie und produzierendes Gewerbe.

Kapitalbindungskosten

15.000 €

5,0 % auf Ø Bestand

Gesamte Lagerkosten p. a.

165.000 €

Direkt: 150.000 € + Kapitalbindung

Lagerkostensatz

55,0 %

vom Ø Lagerwert (Benchmark: 15 – 25 %)

Sehr hoch — strukturelle Optimierung empfohlen (Outsourcing, Automatisierung, Standortwechsel).

In 3 Schritten zur klaren KPI-Übersicht

Keine Anmeldung, kein Setup — du tippst deine Zahlen ein, die Bewertung kommt sofort.

  1. 1

    Lagerumschlag-Werte

    Wareneinsatz pro Jahr und durchschnittlicher Lagerbestand — beide zu Einkaufspreisen.

  2. 2

    Kostenblöcke ergänzen

    Miete, Personal, Energie, Versicherung, Schwund und Kapitalbindungszins. Optional, aber wertvoll für den Kostensatz.

  3. 3

    KPIs + Empfehlung

    Live-Anzeige von Umschlagshäufigkeit, Lagerdauer, Gesamtkosten und Lagerkostensatz — mit Bewertung gegen Branchen-Benchmarks.

Warum dieser Rechner mehr leistet als die übliche Excel-Vorlage

Excel rechnet die Formel — wir liefern die Bewertung gegen Branchen-Benchmarks dazu, inklusive Kapitalbindungskosten.

Beide KPIs in einem Tool

Lagerumschlag UND Lagerkosten verbunden — der Rechner zeigt, wie sich Bestandsänderungen direkt auf Kapitalbindung und Kostensatz auswirken.

Kapitalbindung mit drin

Der häufigste Excel-Fehler: Kapitalbindungskosten vergessen. Der Rechner kalkuliert sie automatisch aus Bestand und Zinssatz.

Branchen-Benchmark-Ampel

Grün-Amber-Rot-Bewertung gegen typische Werte für KMU. Sofort erkennbar, wo Optimierungspotenzial steckt.

Sofortige Optimierungs-Hinweise

Bei niedrigem Umschlag: Bestandsabbau prüfen. Bei hohem Kostensatz: Personal-/Miet-/Standortprüfung. Konkrete Hebel statt nur Zahlen.

Live-Berechnung ohne Submit

Jede Eingabe rechnet sofort live. Was-wäre-wenn-Szenarien lassen sich in Sekunden durchspielen.

Keine Anmeldung, keine Daten

Alles läuft im Browser. Keine E-Mail, keine Lead-Form, keine Cookies. Deine Zahlen verlassen das Gerät nie.

5 häufige Fehler bei der Lager-KPI-Bewertung

Wer nur den Bestandswert kennt, übersieht oft die echten Kostenhebel.

  1. 1

    Kapitalbindung ignorieren

    Bei 300 000 € Ø Bestand und 5 % Kalkulationszins sind das 15 000 € pro Jahr — oft der größte Block neben Personal. Wer ihn weglässt, unterschätzt die Lagerkosten dramatisch.

  2. 2

    Bestand zu Verkaufspreisen bewerten

    Der Lagerbestand muss zu Einkaufspreisen (= Wareneinsatz) bewertet werden, nicht zu Verkaufspreisen. Sonst wird die Umschlagshäufigkeit künstlich niedrig.

  3. 3

    Saisonale Schwankungen mitteln

    Wer den Ø Bestand aus (Anfangs- + Endbestand) / 2 errechnet, übersieht saisonale Spitzen. Bei stark schwankenden Geschäften besser monatliche Mittelwerte verwenden.

  4. 4

    ABC-Analyse weglassen

    Eine globale Umschlags-Kennzahl mittelt schnelldrehende A-Artikel mit Langsamdrehern (C). 80 % des Umschlags machen oft 20 % der Artikel — auf C-Artikel-Bestand fokussieren.

  5. 5

    Schwund als Einzelposten ansehen

    Schwund ist ein Symptom, nicht die Ursache. Hoher Schwund deutet auf Prozessprobleme (Handling, Inventur, Diebstahl). In den Kostensatz einrechnen, aber gleichzeitig die Ursache angehen.

Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zu Lagerumschlag, Lagerkosten und Kapitalbindung.

Wie berechne ich die Lagerumschlagshäufigkeit?
Lagerumschlagshäufigkeit (LUH) = Wareneinsatz / durchschnittlicher Lagerbestand. Beide Werte zu Einkaufspreisen, Zeitraum üblicherweise ein Geschäftsjahr. Beispiel: Wareneinsatz 2,4 Mio €, Ø Lagerbestand 300 000 € → LUH = 8. Das Lager dreht sich also 8-mal pro Jahr — ein gesunder Wert für die meisten Industrien.
Was sagt die Lagerdauer aus?
Die durchschnittliche Lagerdauer ist die Kehrseite der Umschlagshäufigkeit: 365 Tage / LUH. Bei einer LUH von 8 liegt jedes Produkt also im Schnitt 365 / 8 ≈ 46 Tage im Lager. Je kürzer, desto weniger Kapital ist gebunden — aber je kürzer, desto eher Lieferengpässe bei Nachfragespitzen.
Welche Kostenblöcke gehören in die Lagerkosten?
Die typische Aufteilung: (1) Raumkosten — Miete/Pacht/AfA, Energie, Reinigung. (2) Personalkosten — Vollkosten Lagermitarbeiter inkl. Lohnnebenkosten. (3) Lagerhaltungs-Sachkosten — Versicherung, Schwund, Bestandskorrekturen. (4) Kapitalbindung — kalkulatorische Zinsen auf den Ø Lagerwert (typisch 4 – 8 %). Der Rechner deckt alle vier Blöcke ab.
Wie wird der Lagerkostensatz berechnet?
Lagerkostensatz = Gesamte Lagerkosten / Ø Lagerwert × 100. Drückt aus, wie viel Prozent des Lagerwerts pro Jahr für die Lagerung selbst draufgehen. Branchen-Benchmark: 15 – 25 % ist typisch für KMU. Über 30 % deutet auf strukturelle Probleme hin: zu viel Personal, zu teure Location oder ineffiziente Lagerorganisation.
Wie hoch sollte die Lagerumschlagshäufigkeit sein?
Branchen-Benchmarks (Faustwerte): Lebensmittel-Einzelhandel 25 – 35, Mode 4 – 8 (saisonal), Baumärkte 4 – 6, B2B-Großhandel 6 – 12, Industrie 4 – 8 (Rohstoffe), Pharma 6 – 10, Automobilzulieferer 8 – 15 (JIT). Werte deutlich unter dem Branchenwert deuten auf Überbestände hin, deutlich darüber auf knappe Sicherheitsbestände und Lieferrisiko.
Was ist die Kapitalbindung im Lager?
Jeder Euro im Lagerbestand ist gebundenes Kapital, das nicht für andere Investitionen oder zur Schuldentilgung verfügbar ist. Die Opportunitätskosten dieses gebundenen Kapitals werden als kalkulatorischer Zins berechnet (typisch 4 – 8 %). Bei 300 000 € Bestand und 5 % Zins sind das 15 000 € pro Jahr — oft der größte versteckte Kostenposten im Lager.
Welche Eingaben brauche ich, um zu starten?
Mindestens zwei Werte für die Umschlags-Berechnung: Wareneinsatz pro Jahr und durchschnittlicher Lagerbestand. Für die Kostenrechnung kommen dann die jährlichen Kostenblöcke dazu (Miete, Personal, Energie, Versicherung, Schwund) plus der Kapitalbindungszins. Alle Werte zu Einkaufspreisen, ohne Mehrwertsteuer.
Werden meine Daten gespeichert?
Nein. Die Berechnung läuft komplett im Browser, es werden keine Daten an Server übertragen. Es gibt keine Anmeldung, kein Lead-Formular und keine Cookies außer für die Werbe-Consent-Verwaltung. Alle Eingaben verschwinden, sobald du den Tab schließt.